Vorbereitung auf neue Saison

"Es hat wieder einmal großen Spaß gemacht im Wintertrainingslager", so Joachim Wessel. Wie schon im vergangenen Jahr bereiteten sich die Leichtathleten des Doberaner SV in Drewoldke auf der Insel Rügen vor. Die 6 - 13-jährigen Kinder und die vier Betreuer brachen am 08.04 von Bad Doberan ins Trainingslager, mit viel Gepäck und großer Motivation, auf. In Drewoldke angekommen, waren die beiden Trainer Joachim Wessel und Ingo Zilinki, sowie die beiden Betreuer Stephan Scherff und Annett Mers von den Bedingungen und der Unterkunft positiv überzeugt. Doch auch die jungen Leichtathleten freuten sich über das Jugenddorf. Neben großen, geräumigen Zimmern gab es auch einen neu gebauten Spielplatz, ein Fußballplatz und Volleyballfeld. Aber diese Spielmöglichkeiten konnten die Kinder selten nutzen. Denn hauptsächlich standen Laufübungen und Technikschule auf dem Trainingsplan. Nach dem morgendlichen Strandlauf, traten die 6 - 13-jährigen nach dem Frühstück zur ersten Einheiten. Entweder wurden verschiedene Läufe unterschiedlicher Länge traininert oder man übte sich beim Kugelstoßen oder Speerwurf. "Dieses Trainingslager dient vorwiegend der Vorbereitung auf die bald beginnnede Freiluftsaison", sagte Trainer Joachim Wessel.
Nach zwei anstrengenden Stunden konnten sich die Kinder nach dem Mittagessen erstmal erholen. Am Nachmittag stand die letze von drei Trainingseinheiten an. Hier wurden schließlich die Fertigkeiten im Ballwurf oder Diskus weiter verfeinert, sowie die Kondition durch zahlreiche Rundenläufe gesteigert.
Doch trotz des harten Trainings unternahm die Leichtathletikgruppe auch einige Freizeitaktivitäten um sich zu erholen. Auf einer Wanderung zum Königsstuhl und einer Wanderung um den Kap Arkona entdeckten die Kinder die Natur und Tiere auf Rügen. Auch erfreute sich die Nachtwanderung, welche von Stephan Scherf und Annett Mers mit viel Aufwand organisiert wurde, großer Beliebtheit. Viel Spuk und spannende Aufgaben hatten die Kinder dabei zu meistern. Doch nach fünf intensiven Trainingstagen mussten die Doberaner schließlich Drewoldke wieder verlassen. "Ich bin sehr zufrieden. Alle Kinder haben mitgezogen und die Betreuer haben uns Trainer sehr gut unterstützt", so Joachim Wessel.


Christoph Mers

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